Lackschäden kostengünstig instandsetzen
Die Erfahrung zeigt, dass Kastenwagen wie der Peugeot Boxer, Citroën Jumper und Fiat Ducato bei bestimmten Baujahren häufig ein Problem mit der Haftung zwischen Grundierung und Lack haben.
Das zeigte sich auch bei unseren beiden Fahrzeugen aus den Baujahren 2012 und 2015 – wobei unser „Shorty“ von 2015 deutlich stärker betroffen war.
Am Dach blätterte der Lack im gesamten Bereich der Klebeflächen ab. Im Bereich der Motorhaube und der A-Säule (neben der Windschutzscheibe) reichte schon ein kleinster Steinschlag aus, damit sich der Lack großflächig weiter ablöste.
Im Bereich Schiebetür, dort wo die Schiene an der Seitenwand verbaut ist, befindet sich eine vorprogrammierte Schwachstelle.
Rostbildung in diesem Bereich ist gang und gäbe - auch diese Stelle musste behandelt werden, wohlgemerkt bei beiden Fahrzeugen!
Die Führungsschiene der Schiebetür sollte im Bereich der Verschraubungen wieder sauber abgedichtet werden. Ich habe die Schiene dafür gründlich gereinigt und zusätzlich mit einer Scheuerschutzfolie versehen.
Ich zeige euch, wie ich die Problemstellen kostengünstig, aber wirkungsvoll instand gesetzt habe.
Am besten prüft ihr das Fahrzeug schon beim Kauf gründlich – von oben bis unten – auf Schäden und Lackprobleme. So lässt sich der Preis für euer Wunschfahrzeug oft noch etwas verhandeln.
Wenn ihr ohnehin eine Komplettlackierung für euer Fahrzeug plant, sind ein paar Dellen oder Lackschäden in der Regel kein großes Problem.
Kostengünstig aber effektiv - die groben Arbeitsschritte
- Losen Lack bzw. Rost entfernen
- Lackübergänge sauber verschleifen (keine Stufenbildung)
- Rostgrundierung auftragen
- Lackgrundierung auftragen
- Lack und Klarlack auftragen
Grundierung mit feinem Schleifpapier (P400 oder P600) schleifen, um ein schönes Lackbild zu bekommen.
Losen Lack bzw. Rost entfernen
Lackübergänge sauber verschleifen (Stufenbildung vermeiden)
Rostgrundierung auftragen: 1K-Rostgrundierung streichen
Lackgrundierung auftragen: 2K-Grundierspraydose
Lack und Klarlack auftragen: 1K-Lackspray und 2K-Klarlack
TIPP:
Deckt die Bereiche, die nicht lackiert werden sollen, an eurem Fahrzeug unbedingt sorgfältig mit Folie ab. Schleifstaub gelangt wirklich in jeden Winkel des Campers, und auch der Lacknebel legt sich überall ab und lässt sich später nur schwer wieder entfernen.
Verwendet als Grundierung sowie beim Klarlack immer 2K-Komponenten
- 2K-Grundierung lässt sich dicker auftragen, sehr gut schleifen, und fällt nicht ein
- 2K-Klarlack sieht fast wie original lackiert aus und fällt nicht ein
Eine Lackinstandsetzung auf diese Weise liefert vielleicht nicht das perfekte optische Ergebnis, ist dafür aber kostengünstig, lässt sich selbst umsetzen und erfüllt ihren Zweck.
Wer großen Wert auf eine makellose Lackierung legt, sollte das Fahrzeug lieber in eine Fachwerkstatt bringen.
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