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Dachträger aus Aluminiumprofilen und Windabweiser

Für dieses Fahrzeug habe ich mich aus mehreren Gründen für einen Dachträger entschieden:

  • Die PV-Anlage muss nicht direkt aufs Dach geklebt werden – die Montage am Dachträger ist eine saubere und flexible Lösung.
  • Zusätzlicher Stauraum lässt sich einfach befestigen, zum Beispiel für eine Aluminiumbox oder ähnliches.
  • Es gibt Befestigungsmöglichkeiten für Zusatzscheinwerfer und eine Kamera.
  • Und ganz ehrlich: Es sieht einfach cool aus 🙂
  • Außerdem ist die DIY-Variante deutlich kostengünstiger.

Um Gewicht zu sparen, habe ich mich nicht für die 40×40 mm, sondern für die 30×30 mm Aluprofile entschieden. So komme ich mit dem fertigen Träger auf gerade einmal rund 11 kg.
Wer allerdings eine richtige Dachterrasse plant, sollte mindestens zu den 40×40 mm Profilen greifen



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Messen, Planen, Schneiden, Zusammenbauen - fertig


Der Bau des DIY-Dachträgers ging überraschend schnell voran. Den Zuschnitt der Aluminiumprofile kannst du am einfachsten mit einer Kappsäge machen, es funktioniert aber genauso gut mit einem Winkelschleifer oder sogar mit einer Eisensäge.
Die Aluprofile werden mit einer Schutzfolie geliefert. Diese solltest du erst kurz vor der Montage entfernen, da die schwarz lackierten Profile relativ schnell zerkratzen können.

Für die Befestigung des Dachträgers am Fahrzeug kommen sogenannte Pilzkopfhalter zum Einsatz. 

Hier der Link dazu:  einfach auf das Logo klicken   

-->> NON Profit



Sie sind kostengünstig und lassen sich einfach montieren. Den kompletten DIY-Dachträger hatte ich an einem Tag problemlos fertig.
Tipp: Um sicherzugehen, dass alle Befestigungen und Verbindungen zuverlässig halten, solltest du für alle Schrauben ein mittelfestes Schraubensicherungsmittel verwenden.


Fertig sieht es dann so aus


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  • Groß (IMG_8060)
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  • Groß (IMG_8069)



Der Spoiler ist ein Muss!


In Foren und Videos zeigt sich immer wieder, dass das vordere Aluprofil des Dachträgers durch den Fahrtwind ab einer bestimmten Geschwindigkeit zu schwingen beginnt. Um das zu vermeiden, ist die Montage eines Spoilers praktisch unverzichtbar.
Für den DIY-Dachspoiler habe ich ein 2 mm starkes Alublech verwendet und daraus einen etwa 3 cm breiten Streifen mit einer Biegemaschine in den passenden Winkel biegen lassen.
Der gebogene Streifen dient zur Befestigung an der Querstrebe. Der Biegewinkel sollte so gewählt werden, dass der Spoiler nach der Montage ohne Spalt auf der Dachhaut aufliegt. Um Lackschäden zu vermeiden, ist es wichtig, zwischen Spoiler und Lack eine Schutzfolie anzubringen. Die Schnittkante des Spoilers habe ich zusätzlich noch mit einem Kederprofil geschützt.




  • Groß (IMG_4658)
  • Groß (IMG_8063)




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Fahrradträger ausziehbar


Lackschäden


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