Unsere beiden DIY-Camperausbauprojekte
- Burny - Citroen Jumper L3H2 (6 m Länge) - 1 E-Bike im Fahrzeug - großes Bett - Küche - Sitzgelegenheit - Dusche und WC im separaten Raum - völlig autark durch PV-Anlage
- Shorty - Peugeot Boxer L2H2 (5,40 m Länge) - 2 E-Bikes im Fahrzeug - großes Ausziehbett - Küche - Sitzgelegenheit - Dusche und WC im separaten Raum - völlig autark durch PV-Anlage
Projekt - Burny
Wie alles begann …
Wir waren frisch verliebt und wollten unbedingt für ein Wochenende nach Triest (Italien) fahren. Kurzerhand konnten wir uns einen Kleinbus ausborgen – ausgestattet mit einem Bett und ein paar Kisten für Kleidung, Geschirr und einer Espressomaschine. Obwohl weit entfernt von Luxus (und einer Toilette ;-)), wussten wir sofort: So wollen wir in Zukunft unterwegs sein. Das ist eben nicht nur „auf Urlaub fahren“, das ist ein Lebensgefühl.
Und wir wussten auch gleich: Ein Campingwagen muss her!
Von der Entscheidung bis zur Umsetzung vergingen etwa drei Jahre. Wir stellten uns viele Fragen:
Neu, gebraucht oder doch ein Selbstausbau?
Kosten, Zeitaufwand, handwerkliches Geschick?
Nach gründlicher Recherche, Kostenabwägung und etlichen Fahrzeugbesichtigungen stand am Ende die Entscheidung fest: Wir bauen uns selbst unseren eigenen Campervan!
DIY Camperausbau war beschlossene Sache!
Jetzt ging es um die wichtigen Detailfragen:
Ausstattung und Komfort – bzw. worauf wollen wir im Camper auf gar keinen Fall verzichten? In welchem Fahrzeug würden unsere Wünsche realistisch umsetzbar sein?
Wir waren uns schnell einig: Dusche und WC im Bus (und nicht irgendwo, sondern in einem eigenen kleinen Raum) sowie eine PV-Anlage am Dach, um auch autark stehen zu können und nicht vom Landstrom abhängig zu sein.
Uns fehlte also nur noch ein geeignetes Fahrzeug, das wir zum Glück relativ schnell auf dem Online-Marktplatz Willhaben gefunden haben.
Nähere Infos zum Ausbau findest du in der Rubrik "Camperausbau - Citroen Jumper L3H2" oder einfach den Button drücken.
Projekt "Shorty" - ein besonderer Camper
Das Raumwunder - ich wollte unsere Fahrräder vor Diebstahl schützen und somit mussten diese im Fahrzeug selbst untergebracht werden!
Es war mein zweites Projekt, in das ich sehr viel Liebe gesteckt habe!
Der erste Ausbau hat rund sechs Monate in Anspruch genommen und eine Menge Geld gekostet. Trotzdem war mir kurz danach klar: Ich möchte einen zweiten Campervan ausbauen!
Aufgrund meiner Erfahrung mit Projekt Burny hatte ich schon eine viel bessere Vorstellung vom richtigen Fahrzeugtyp, von der gewünschten Ausstattung und von der notwendigen Raumgestaltung.
Und wie es im Leben oft so läuft, kommt das Gewünschte genau zur richtigen Zeit: Ein Kastenwagen, genau so, wie ich ihn mir vorgestellt hatte, stand zum Verkauf. Das ließ mich nicht lange zögern!
Da stand er nun bei uns zu Hause, und ich wollte am liebsten sofort loslegen. Doch zu dieser Zeit befand ich mich in einer schwierigen Phase meines Lebens. Erst ein paar Monate später wurde der Camperausbau zu einem realistischen Projekt. Ich hatte noch immer mit vielen persönlichen Herausforderungen zu kämpfen, und mehrmals war ich an einem Punkt angelangt, an dem ich den Kastenwagen am liebsten wieder verkauft hätte, weil ich an manchen Tagen schlichtweg überfordert war.
Aber dieses Projekt ist mir so sehr ans Herz gewachsen, dass ich es – gut sechs Monate später – dann doch geschafft habe, meinen „Shorty“ zu vollenden.
Nähere Infos zum Ausbau findet ihr in der Rubrik: "Camper-Ausbau - Peugeot Boxer L2H2" oder einfach den Button drücken.
Zusammengefasst bekommst du hier alle Infos zu unseren beiden DIY Camper-Ausbauprojekten
Nimm dir Zeit, um in unseren vielfältigen Ausbauordnern zu stöbern. Hier findest du alles über:
- Fenster Einbau
- Isolierung
- Möbelbau
- Elektrik
- Wasserversorgung
- Standheizung
- Dachträger
- uvm.
Viel Spaß dabei!
Planen ist alles - mein Planungsheft
Eines vorweg: Ein Selbstausbau ist eine großartige und aufregende Möglichkeit, deinem Kastenwagen eine ganz persönliche Note zu verleihen. Du kannst ihn genau nach deinen eigenen Anforderungen gestalten – so, wie du ihn für deine Reisen brauchst, um die Freiheit darin wirklich genießen zu können.
Die Vorteile liegen auf der Hand:
- individuelle Gestaltung
- maximale Flexibilität
- die Möglichkeit, nach eigenen Vorstellungen zu planen und diese auch umzusetzen
Mit unterschiedlichen Planungsgrundrissen und diversen Einbauten wie Bett, Sitzgelegenheit, Küchenmodulen, WC/Dusche und Stauraumlösungen kannst du deinen Kastenwagen optimal an deine Anforderungen anpassen.
Am Anfang war das leere Heft …
Grundsätzlich plane ich auf Papier und mit Kartonmöbeln direkt im Fahrzeug. So habe ich ein besseres Raumgefühl und ein realistischeres Vorstellungsvermögen, was den Platz im Camper angeht. Sämtliche Maße, Konstruktionsideen, Bestellungen, Einkaufslisten usw. schreibe ich mir ebenfalls in mein Ausbauheft – unkompliziert und immer griffbereit – ein.
Sieht vielleicht nicht professionell aus, doch ich komme damit sehr gut zurecht :-)
Wichtig für das Planen: du musst auf die Gewichtsverteilung im Fahrzeug achten!
Einseitiges Beladen kann nicht nur zu Problemen beim TÜV führen, sondern auch das Fahrverhalten des Fahrzeuges verändern.
Zum Beispiel kannst du den Wassertank auf der rechten Seite - Batterien und Elektrik auf der linken Seite montieren oder auch umgekehrt.
Tipp: Plane im Voraus und informiere dich über die verschiedenen Materialien und Produkte für die einzelnen Bereiche wie Möbel, Fenster und Elektrik – aber auch über die dafür nötigen Werkzeuge, die du für die Umsetzung brauchst. So kannst du deinen Selbstausbau möglichst preiswert und gleichzeitig effizient gestalten.
Die Kosten variieren natürlich je nach Ausstattung und verwendeten Materialien. Mit ein wenig Recherche lassen sich jedoch viele gute Möglichkeiten finden, um den Traum vom eigenen Campingausbau zu verwirklichen, ohne dabei das Budget zu sprengen.
Leider ist in den letzten Jahren vieles teurer geworden, dennoch ist es durchaus möglich, einen Ausbau – je nach Anspruch – deutlich unter 10.000 € zu realisieren.
Mein erster Ausbau lag bei rund 11.500 € an reinen Materialkosten, beim zweiten musste ich dann schon etwa 16.000 € hinblättern. Die Arbeitszeit ist dabei natürlich nicht eingerechnet!
Nach oben hin sind allerdings kaum Grenzen gesetzt: Du kannst genauso gut auch mehr als 40.000 € in deinen Ausbau investieren – ganz locker.
Hier geht es zu den beiden Ausbauprojekten, wobei eine genauere Auflistung beim Peugeot Boxer zu finden ist


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