Die ersten Schritte - alles muss raus
Eines kann ich euch sagen, die Euphorie beim Camperausbau ist bei dieser Tätigkeit am allergrößten!
Alte Einbauten vom Vorbesitzer sowie Seiten,- Tür oder Deckenverkleidung zu entfernen kann total motivierend sein. Du siehst, dass in kurzer Zeit sehr viel passiert.
Sämtliche Klipse und Schrauben zu lösen, den alten Boden auszubauen, die Trennwand zu demontieren oder eventuell noch den Dachhimmel der Fahrerkabine auszubauen, kann für den einen oder anderen schon ein wenig tricky sein, doch diese Arbeiten gehen alle recht flott voran, du siehst rasch große Fortschritte und denkst vielleicht: "der Ausbau wird ein Kinderspiel".
Doch lass dich davon nicht täuschen - es wird Momente geben, wo du einfach nicht mehr weiter machen möchtest, es macht dir keinen Spaß mehr oder du hast den ganzen Tag Stunden an einem Projekt gearbeitet und gefühlt ist nichts weiter gegangen! Doch das sind nur Phasen, die auch vorüber gehen.
Ich denke, es geht fast jeden DIY Ausbauer so und mir ging es bei beiden Camperausbauten ähnlich.
Arbeite mit dem großen Ziel vor Augen "DER FERTIGE CAMPER", aber viel wichtiger ist es, in kleinen Einzeletappen zu denken, denn sonst kann es passieren, dass die Freude am Ausbau schnell schwindet.
Seitenverkleidungen entfernen
Die Seitenverkleidung ist größtenteils nur mit Kunststoff-Spreizklammern befestigt und hierfür gibt es ein tolles Werkzeug, welches ich auch sonst immer wieder für den Ausbau verwendet habe.
Entfernung der Trennwand zum Fahrerhaus
Die Trennwand zum Fahrerhaus ist mit mehreren Schrauben befestigt, davon sind zwei Schrauben sogenannte Abriss-Schrauben. Um diese lösen zu können, gibt es mehrere Möglichkeiten:
- mit der Flex (Winkelschleifer) die Kappe komplett wegschleifen und den restlichen Bolzen dann herausdrehen
- Einen Schlitz in den Abrisskopf schneiden und dann mit einem Schlitzschraubendreher die Schraube lösen
- mit einem Meißel an der äußeren Kante der Schraube ansetzen und in Öffnungsrichtung schlagen. Nach 2-3 mal nachsetzen kann die Schraube mit der Hand weiter herausgedreht werden - das ist immer meine Variante
Boden Ausbau
Sehr oft ist in den Fahrzeugen schon ein Boden verbaut, oftmals ist es eine 15mm Siebdruckplatte, diese kannst du in den meisten Fällen wieder verwenden!
- eine Siebdruckplatte in dieser Stärke ist für den weiteren Aufbau ausreichend stabil, einziges Manko: sie ist relativ schwer
- die Platten sind meistens in 2 oder 3 Teile zerlegbar eingebaut, je nach Länge deines Fahrzeuges
- im Randbereich ist sie meist mit mehreren Zurrösen verschraubt und oftmals auch zusätzlich geklebt
- sie dient auch als Schablone für den späteren Bodenbelag
Für mich stand fest, dass ich die verbaute Bodenplatte wieder verwenden würde, nachdem ich sie zuerst, für die Vorarbeiten des Bodenaufbaus mit Unterkonstruktion und Isolierung, entfernt habe.
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